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	<id>https://kb.pocnet.net/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Vernetzen_von_AS%2F400_untereinander</id>
	<title>Vernetzen von AS/400 untereinander - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-02T07:07:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Knowledgebase</subtitle>
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		<id>https://kb.pocnet.net/index.php?title=Vernetzen_von_AS/400_untereinander&amp;diff=2153&amp;oldid=prev</id>
		<title>PoC: PoC verschob die Seite Vernetzen von AS/400 mit AnyNet nach Vernetzen von AS/400 untereinander, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen</title>
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		<updated>2018-07-15T11:39:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PoC verschob die Seite &lt;a href=&quot;/index.php?title=Vernetzen_von_AS/400_mit_AnyNet&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Vernetzen von AS/400 mit AnyNet (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Vernetzen von AS/400 mit AnyNet&lt;/a&gt; nach &lt;a href=&quot;/wiki/Vernetzen_von_AS/400_untereinander&quot; title=&quot;Vernetzen von AS/400 untereinander&quot;&gt;Vernetzen von AS/400 untereinander&lt;/a&gt;, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AnyNet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine (veraltete) Netzwerktechnologie von IBM. Sie ermöglicht es, unter Anderem APPC-Verbindungen über IP zu routen. AnyNet war auf verschiedenen Systemen verfügbar, wird aber auf modernen Betriebssystemen für diese Systeme nicht mehr unterstützt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
IBM empfiehlt, statt AnyNet die Enterprise Extender Funktion zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die APPN/APPN-Kommunikation zwischen AS/400 läuft über &amp;#039;&amp;#039;APPC-Controller&amp;#039;&amp;#039;. Eine Liste der vorhandenen Controllerbeschreibungen kann mit &amp;#039;&amp;#039;wrkctld&amp;#039;&amp;#039; abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründe für die Verbindung zweier Systeme können sein:&lt;br /&gt;
* Benutzung von [[AS/400 SNADS Konfiguration|SNADS]] zum Daten hin- und herschieben,&lt;br /&gt;
* Benutzung von PASSTHRU statt tn5250,&lt;br /&gt;
* Remote-Zugriff auf Datentabellen (DRDA),&lt;br /&gt;
* OfficeVision-Kollaboration,&lt;br /&gt;
* lustiges Nachrichtenschreiben,&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier wiedergegebenen Vorgehensweisen wurden mit OS/400 V4R5 getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlegendes ==&lt;br /&gt;
Als Grundvoraussetzung muss AnyNet muss erlaubt werden:&lt;br /&gt;
 CHGNETA ALWANYNET(*YES)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach sollte man mit &amp;#039;&amp;#039;ping&amp;#039;&amp;#039; prüfen, ob sich die zu vernetzenden Maschinen gegenseitig erreichen können. Beide Maschinen müssen über Port 397, TCP als auch UDP miteinander kommunizieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
APPC über IP funktioniert grob wie folgt:&lt;br /&gt;
* Eine APPC-Controllerbeschreibung für das jeweils ferne System vom Typ &amp;#039;&amp;#039;*ANYNW&amp;#039;&amp;#039; wird angelegt,&lt;br /&gt;
* in der Konfigurationsliste für ferne Systeme wird ein Eintrag für das jeweils ferne System vorgenommen,&lt;br /&gt;
* in der lokalen &amp;#039;&amp;#039;hosts&amp;#039;&amp;#039;-Tabelle werden Einträge für die LU-Namen jeweils fernen Systeme vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können die Controllerbeschreibungen angehängt werden. Der Verbindungsaufbau über IP wird letztlich über einen speziellen Hostnamen durchgeführt. Dieser kann auch im DNS vermerkt sein, &amp;#039;&amp;#039;Hosts&amp;#039;&amp;#039;-Einträge sind nicht obligatorisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben seien zwei Systeme, die miteinander verbunden werden sollen:&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Systemname&lt;br /&gt;
!IP-Adresse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|KEN&lt;br /&gt;
|NIBBLER&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|172.16.59.10&lt;br /&gt;
|192.168.59.141&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge der Konfiguration ist unerheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Controllerbeschreibungen ==&lt;br /&gt;
Die RMTNETID ist für alle Systeme gleich: Standardwert &amp;#039;&amp;#039;APPN&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf &amp;#039;&amp;#039;NIBBLER&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
 CRTCTLAPPC CTLD(KEN) LINKTYPE(*ANYNW) RMTNETID(*NETATR) RMTCPNAME(KEN) TEXT(&amp;#039;Ken via AnyNet&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf &amp;#039;&amp;#039;KEN&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
 CRTCTLAPPC CTLD(NIBBLER) LINKTYPE(*ANYNW) RMTNETID(*NETATR) RMTCPNAME(NIBBLER) TEXT(&amp;#039;Nibbler via AnyNet&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Systeme über eine WAN-Strecke kommunizieren oder eine &amp;#039;&amp;#039;stateful Firewall&amp;#039;&amp;#039; einen Timer für Verbindungen ohne Datenverkehr aufweist, so empfiehlt es sich, den folgenden Parameter zu ergänzen:&lt;br /&gt;
 CMNRCYLMT(99 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit schlägt im Falle einer Unterbrechung der erste &amp;#039;&amp;#039;aping&amp;#039;&amp;#039; noch fehl, der Zweite und weitere funktionieren aber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konfigurationstabellen ==&lt;br /&gt;
Mit dem menübasierten Befehl &amp;#039;&amp;#039;wrkcfgl&amp;#039;&amp;#039; müssen nun Einträge für die jeweiligen Systeme angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls in der angezeigten Konfigurationstabellenliste kein Eintrag Namens &amp;#039;&amp;#039;QAPPNLCL&amp;#039;&amp;#039; mit dem Typ &amp;#039;&amp;#039;*APPNLCL&amp;#039;&amp;#039; vorhanden ist, muss diese Liste angelegt werden. Als (einziger) Eintrag wird der  Standardname des lokalen Standorts (LCLLOCNAME) aus &amp;#039;&amp;#039;dspneta&amp;#039;&amp;#039; hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls in der angezeigten Konfigurationstabellenliste kein Eintrag Namens &amp;#039;&amp;#039;QAPPNRMT&amp;#039;&amp;#039; mit dem Typ &amp;#039;&amp;#039;*APPNRMT&amp;#039;&amp;#039; vorhanden ist, muss diese Liste angelegt werden. Als Eintrag wird jeweils hinzugefügt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Eintrag&amp;lt;br /&amp;gt;auf&lt;br /&gt;
!Ferner&amp;lt;br /&amp;gt;Standort&lt;br /&gt;
!Ferne Netz-&amp;lt;br /&amp;gt;werk-ID&lt;br /&gt;
!Lokaler&amp;lt;br /&amp;gt;Standort&lt;br /&gt;
!Ferner&amp;lt;br /&amp;gt;Kontrollpunkt&lt;br /&gt;
!Kontrollpunkt&amp;lt;br /&amp;gt;Netz-ID&lt;br /&gt;
!Standort-&amp;lt;br /&amp;gt;kennwort&lt;br /&gt;
!Standort-&amp;lt;br /&amp;gt;schutz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NIBBLER&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|KEN&lt;br /&gt;
|APPN&lt;br /&gt;
|NIBBLER&lt;br /&gt;
|KEN&lt;br /&gt;
|APPN&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|*NO&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;KEN&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|NIBBLER&lt;br /&gt;
|APPN&lt;br /&gt;
|KEN&lt;br /&gt;
|NIBBLER&lt;br /&gt;
|APPN&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|*NO&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;hosts&amp;#039;&amp;#039;-Einträge ==&lt;br /&gt;
Für die IP-Auflösung werden spezielle Namen verwendet, die sich wie folgt zusammensetzen:&lt;br /&gt;
* Standardname des lokalen Standorts (LCLLOCNAME)&lt;br /&gt;
* Lokale Netzwerk-ID (LCLNETID)&lt;br /&gt;
* Statischer String: &amp;#039;&amp;#039;SNA.IBM.COM&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einträge werden durch Punkte getrennt. In unserem Fall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf &amp;#039;&amp;#039;NIBBLER&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
 ADDTCPHTE INTNETADR(&amp;#039;172.16.59.10&amp;#039;) HOSTNAME((KEN.APPN.SNA.IBM.COM))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf &amp;#039;&amp;#039;KEN&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
 ADDTCPHTE INTNETADR(&amp;#039;192.168.59.141&amp;#039;) HOSTNAME((NIBBLER.APPN.SNA.COM))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die derzeitigen Parameter gesetzt sind, lässt sich mit &amp;#039;&amp;#039;dspneta&amp;#039;&amp;#039; anzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Test ==&lt;br /&gt;
Die erstellten Controllerbeschreibungen müssen nun aktiviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf &amp;#039;&amp;#039;NIBBLER&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
 VRYCFG CFGOBJ(KEN) CFGTYPE(*CTL) STATUS(*ON)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf &amp;#039;&amp;#039;KEN&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
 VRYCFG CFGOBJ(NIBBLER) CFGTYPE(*CTL) STATUS(*ON)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun kann die Verbindung getestet werden. Damit die Meldungen in Gänze sichtbar sind, wird das über eine größere Kommandozeile erledigt:&lt;br /&gt;
 CALL QCMD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf &amp;#039;&amp;#039;NIBBLER&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
 APING KEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf &amp;#039;&amp;#039;KEN&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
 APING NIBBLER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Hosts in unterschiedlichen Netzwerken stehen (NETID), dann muss diese dem Namen vorangestellt werden, z.&amp;amp;thinsp;B.&lt;br /&gt;
 APING APPN.NIBBLER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www-01.ibm.com/support/docview.wss?uid=nas8N1010095 OS/400-to-OS/400 AnyNet Configuration (SNA Over TCP/IP)], IBM&lt;br /&gt;
* [https://www.ibm.com/support/knowledgecenter/en/ssw_ibm_i_71/rzajt/rzajtanytoee.htm Migrating from AnyNet to Enterprise Extender], IBM&lt;br /&gt;
* [https://www.mcpressonline.com/it-infrastructure-other/general/configuring-appn-over-tcpip-on-the-as400 Configuring APPN over TCP/IP on the AS/400], McPressOnline&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: AS/400]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Netzwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PoC</name></author>
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